„Reine 4.0“ für Reinraumbetreiber

Paul Jochem

Was brachte der Blick durch die Augmented- Reality-Brille (AR) für die Zukunft der Reinraumtechnologie.

Was die knapp 70 Teilnehmer unserer Veranstaltung durch die AR-Brille gesehen haben, dies wollen wir Ihnen, liebe Reinraum-benutzer auf der Reinraum-Lounges 2020 in Karlsruhe auf unserer Aktionsbühne nicht vorenthalten.

Eines kann man schon heute sagen: Die Zukunft wird sich verändern. Dies lässt sich auch dahingehend bestätigen, dass die Bundesregierung Deutschland im November 2018 beschlossen hat, die Digitalisierung mittels massiver Investitionen voranzutreiben. Hier stellt sich die Frage: Wo stehen wir in Deutschland, wenn es um die Automatisierung von Produktion und Dienstleistungen im Reinraum geht (lässt sich da etwas automatisieren) und wieviel Innovationskraft verkraftet die deutsche Wirtschaft?

Durch unsere Hochkaräter an Referenten wie z.B. Dr. Dirk Werth, Geschäftsführer und wissenschaftlicher Direktor, AWSi August Wilhelm-Scheer-Institut für digitale Produkte und Prozesse, Saarbrücken, Ludwig Kuhn, Geschäftsführer von EUROKEY GmbH und seinem Team, den Praxis Kennern Geschäftsführer Dirk Steil von Becker Reinraumtechnik und Frank Nemeth vom TÜV-Süd, nur um einige zu nennen, konnten wir bereits aus der Praxis in unserer Veranstaltung „Reine 4.0“ berichten.

Wenn wir unsere Reinraumtechnologie der Anwender betrachten, handelt es sich größtenteils um den deutschen Mittelstand. Gerade in diesem Marktsegment wird die Digitalisierung zwar als Chance verstanden. Glaubt man der deutschen Wirtschaft beim Thema Digitalisierung, so haben diese Unternehmen in den letzten Jahren stark aufgeholt. Durch ständige Innovation, die Offenheit auch zu experimentieren, bildet die Plattform im Feld der KI und der Digitalisierung.Wir sind also mitten drin in der Digitalisierung und zeigen auf, was Anwender schon jetzt bzw. in einigen Jahren von der Reinraumtechnik erwarten und wo die Reise hingeht. Genauso wichtig ist zu wissen, welche Ansprüche und Bedürfnisse geklärt werden müssen. Was man nicht außer Acht lassen darf, sind die Auswirkungen auf den Prozess. Teils bedient man sich ja bereits der KI zur Steuerung einzelner Prozessschritte bei der Reinraumtechnik bzw. Contamination Control! Auch gehen Ängste umher, dass Roboter und künstliche Intelligenz und die Einführung der „4.0“ Arbeitsplätze vernichten. Aus der Vergangenheit weiß man, dass Computer und Roboter den Menschen vom Arbeitsmarkt verdrängen können? Dem ist nicht so, nicht jede Arbeit, die mittels automatisierbarer Technik erledigt werden kann, wird wegfallen. Eines können wir jedoch nicht verheimlichen, einzelne Arbeitsgänge werden produktiver, schneller und dadurch wird sich die Wertschöpfungskette positiver verändern. Auch werden durch die KI viel schneller Störungen in der Produktion erkannt, Fehler zielgenauer lokalisiert und dadurch lange Wartungsausfälle vermieden.

Arbeitnehmer sind nicht mehr mit ihrem Arbeitsplatz verankert, in dem sie eingesetzt sind. Sie haben jetzt die Möglichkeit, sich an die veränderten Arbeitsbedingungen anzupassen und an ihrem Platz neue Aufgaben zu übernehmen, die durch die innovativen Veränderungen des Arbeitsprozesses entstanden sind. 

Wir, das Netzwerk CleanRoomNet und die bereits zuvor genannten Referenten unserer Veranstaltung „Reine 4.0“, werden auf der Reinraum Lounges, am 28.; 29.; und 30. Januar 2020, über die „Reine 4.0“ und deren innovativen Auswirkungen für die Zukunft referieren. Nutzen Sie diese Gelegenheit zum Informationsaustausch, wir freuen uns auf Ihren Besuch an unseren Ständen und auf unserer Aktionsbühne.

Künstliche Intelligenz (KI) und Digitalisierung ist bereits Bestandteil unseres Alltags. Teils offensichtlich, teils noch durch Innovation in der Entwicklungs- bzw. Probephase. Wie lässt sich dadurch das Potential in der betrieblichen Praxis steigern? Bleibt Künstliche Intelligenz nur Facebook, Google, Microsoft und Co. mit großen IT-Abteilungen vorbehalten, oder verbirgt sich hinter KI der nächste Wachstumstreiber für kleine und mittelständische Unternehmen? Zu all diesen Themen kann Ihnen Dr. Dirk Werth vom AWSi Rede und Antwort stehen.

Nochmals zu unserer Veran-staltung zurück zu kommen: Die nächsten Jahre werden sich in Bezug zur Digitalisierung stark verändern. Umgekehrt darf man auch nicht verschweigen, dass nicht alle an der 4.0 teilnehmen können bzw. teilnehmen werden. Der Anreiz, alle mit zu nehmen sollte vordergründig sein um langfristig den Strukturwandel zu

schaffen. Eines ist auch klar: Einige Teile der heutigen Wertschöpfungskette wird es zukünftig nicht mehr geben. Andererseits sehen wir vielfältige, disruptive Innovationen, die völlig neue Wertschöpfungen ermöglichen. Trotzdem gilt es, diese neue Revolution auch in der Reinraumtechnologie zu integrieren und einzuführen, dabei will das Netzwerk CleanRoomNet Sie mit seinen Referenten und deren Fachkompetenz unterstützen. Diese Entscheidung entstand bei der Nachbesprechung unserer Veranstaltung der Reinen 4.0 im Juni.

Szenarien, wie Störungen im Reinraum lokalisiert und wieder beseitigt werden, hat unserer Referent Ludwig Kuhn von EUROKEY GmbH den Teilnehmern unserer Veranstaltung mittels der Augmented-Reality-Brille (AR) veranschaulicht. Diese neuen Technologien ermöglichen Reparaturen durch nicht Fachpersonal. Durch Beschreibungen, Datenblätter, Zeichnungen usw., die beim Tragen der Brille eingeblendet werden können, ist dies möglich.

Wir laden Sie recht herzlich ein, unser Netzwerk CleanRoomNet auf der Reinraum-Lounges vom 28.–30. Januar 2020 in Karlsruhe, an den Messeständen C1.3 – C1.5 und C3.1 – C3.3 zu besuchen. Erleben Sie mit uns gemeinsam diese technologischen Veränderungen der Zukunft der „Reinen 4.0“.

KONTAKT

Paul Jochem

Kompetenzteam CleanRoomNet, Neunkirchen

Tel.: +49 (0) 7216185324

info@reinraumtechnik-jochem.de

www.reinraumtechnik-jochem.de

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